Doctor Fausti Weheklag und Höllenfahrt

Das Habe-nun-Ach für Angewandte Poesie.

Ludwig Tieck is coming home

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Update zu Zwischennetzsurferey:

——— Ludwig Tieck: Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein. Eine Mährchen-Novelle, 1835:

„Und du bist ein Narr!“ fiel Athelstan zornig ein. „Freilich, Mährchen! So nennt ihr Alles, was nicht alltäglich ist. Und unsere Sänger und Dichter! Die sitzen in ihren Stuben und lesen und schreiben emsig, lassen sich Bücher schicken aus der Fremde und erleben nichts. […]“

Bestellscreen

Bücher schicken lassen aus der Fremde: mit Porto 38 Euro.

Briefkasten

Post vom Antiquariat Stefan Küpper, Duisburg.
Wölfchen-Anhänger von Thoddys Wolf-Kinderclub, ca. 1999.

Büchersendung verpackt

Ist das in diesem Zusammenhang noch ein „Vorher“- oder schon ein „Nachher“-Bild? Und ist das eine gestalterische Frage oder eine dramaturgische?

Moritz meint: „Man kann sich’s auch kompliziert machen. Pack endlich aus.“

Katzen sind immer spitz aufs Verpackungsmaterial.

Büchersendung innere Verpackung Flat Flat Flat

Luftpostgeschwindigkeit: Flat Flat Flat.

Ludwig Tieck Schuber

——— Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr, Otto Waalkes: Otto — Der Film, 1985: „Ist er nicht prächtig? Ist er nicht wunderwunderschön?“

Ludwig Tieck Umschlag

——— Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr, Otto Waalkes: Otto — Der Film, 1985: „Ist er nicht prächtig? Ist er nicht wunderwunderschön? Ach, das hatten wir schon.“

Ludwig Tieck, Franz Sternbald, Doppelseite

——— Ludwig Tieck: Waldlied aus:Franz Sternbalds Wanderungen, 1798,
in: Frühe Erzählungen und Romane, Winkler-Verlag München, 1963: :

     Waldnacht! Jagdlust!
Leis und ferner
Klingen Hörner,
Hebt sich, jauchzt die freie Brust!
Töne, töne nieder zum Tal,
Freun sich, freun sich allzumal
Baum und Strauch beim muntern Schall.

     Kling nur Bergquell!
Efeuranken
Dich umschwanken,
Riesle durch die Klüfte schnell!
Fliehet, flieht das Leben so fort,
Wandelt hier, dann ist es dort –
Hallt, zerschmilzt, ein luftig Wort.

     Waldnacht! Jagdlust!
Daß die Liebe
Bei uns bliebe,
Wohnen blieb‘ in treuer Brust!
Wandelt, wandelt sich allzumal,
Fliehet gleich dem Hörnerschall: –
Einsam, einsam grünes Tal.

     Kling nur Bergquell!
Ach betrogen –
Wasserwogen
Rauschen abwärts nicht so schnell!
Liebe, Leben, sie eilen hin,
Keins von beiden trägt Gewinn: –
Ach, daß ich geboren bin!

Ludwig Tieck, Bücherregal

Was ist jetzt mit in der Stube sitzen und emsig lesen?!

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Written by Wolf

2. September 2013 um 00:01

Veröffentlicht in Handel & Wandel, Romantik

2 Antworten

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  1. Wunderwunderschön. :o)

    hochhaushex

    2. September 2013 at 07:58


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